Market dynamics spiegeln einen vorsichtigen Ausblick wider, da Investoren wichtige Wirtschaftsindikatoren und geopolitische Entwicklungen verdauen. Robuste US-Wirtschaftsdaten haben die Erwartungen für weitere Zinssenkungen durch die Federal Reserve gedämpft, was die Währungsbewertungen und Rohstoffpreise beeinflusst. Gleichzeitig treiben angebotsseitige Preissteigerungen im Energiesektor die Ölpreise in die Höhe, während Gold mit einem komplexen Zusammenspiel aus Dollarstärke und Unsicherheiten in der Handelspolitik navigiert. Der US-Dollar hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt, gestützt durch über den Prognosen liegende Wirtschaftsdaten. Diese Widerstandsfähigkeit hat die Wahrscheinlichkeit weiterer geldpolitischer Lockerungen durch die Federal Reserve verringert, wobei die Marktchancen für eine Zinssenkung im Oktober neu kalibriert wurden. Der Dollar-Index bewegt sich nahe einem Dreiwochenhoch und steuert auf einen bemerkenswerten Wochengewinn zu. Diese Stärke hat andere wichtige Währungen unter Abwärtsdruck gesetzt, wobei der Euro gegenüber dem Dollar einen Rückgang verzeichnete. Der Ölmarkt steht vor seinem bedeutendsten Wochenanstieg seit drei Monaten, der größtenteils auf strategische Exportkürzungen Russlands und Störungen der ukrainischen Energieinfrastruktur zurückzuführen ist. Sowohl die Brent- als auch die WTI-Rohöl-Benchmarks verzeichneten erhebliche Wochengewinne. Die Bestätigung Russlands eines verlängerten teilweisen Verbots von Diesel-Exporten ist ein Schlüsselfaktor, der die Angebotsengpässe in mehreren Regionen verschärft. Während ein überraschender Rückgang der US-Lagerbestände für zusätzlichen Aufwärtsdruck sorgte, könnten Bedenken hinsichtlich einer stärkeren Wirtschaftswachstumsprognose in den USA letztendlich den Inflationsdruck dämpfen, indem sie weitere Stimulierungsmaßnahmen der Federal Reserve potenziell einschränken. Die Goldpreise sind vor allem aufgrund eines stärkeren US-Dollars und positiver makroökonomischer Daten aus den Vereinigten Staaten gefallen. Trotz dieses Intraday-Rückgangs ist das Edelmetall immer noch auf dem Weg zu einem Wochengewinn. Analysten gehen davon aus, dass die erneute Dollarstärke eine Herausforderung für Gold darstellt, um Niveaus über 3.800 US-Dollar pro Unze zu halten. Mögliche Unterstützung könnte jedoch aus jüngsten Entscheidungen zur Handelspolitik entstehen, wie beispielsweise der Einführung neuer Zölle durch die derzeitige US-Regierung. Marktteilnehmer warten nun gespannt auf die Veröffentlichung der Daten zum Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) für August, ein wichtiger Indikator zur Beurteilung der geldpolitischen Ausrichtung.
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2025-09-27 05:39
Lesezeit: 4 Min
US-Dollar stark, Ölpreise steigen – Gold unter Druck
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